Solognac Regenjacke 500 Test: 50 Picks pro Zoll gegen Gebüsch

Die Regenjacke 500 ist die robustere der beiden Solognac-Regenjacken, und der Unterschied steckt in der Webart. 50 Picks pro Zoll, also 50 Schussfäden auf 2,54 Zentimeter, machen den Stoff dicht genug, dass Dornen nicht durchgehen.
Dazu ein reißfestes Ripstop-Polyester, zwei große Cargotaschen, eine Hasentasche und eine Innentasche für den Jagdschein.
4,72 von 5 Sternen bei 100 Bewertungen. Geprüft am 10. August 2026 auf der Produktseite von Decathlon.
Für den Ansitz und den Weg durchs Dickicht.
Stärken
- Dichte Webart mit 50 Picks pro Zoll, damit widerstandsfähig gegen Gebüsch und Dornen
- Reißfestes Ripstop-Polyester, bei dem ein Riss nicht weiterläuft
- Polyurethanbeschichtung, die Schauern mit 12 Zentimetern Regen in zwei Stunden standhält
- Netzfutter innen, das die Wärmezufuhr verringert
- Im Kragen verstaubare Kapuze, die nicht im Weg hängt, wenn sie nicht gebraucht wird
- Großer Frontreißverschluss mit Patte darüber
- Zwei große Cargotaschen mit je zwei Druckknöpfen
- Eine Hasentasche im Rücken
- Innentasche links, ausdrücklich für den Jagdschein gedacht
- Mittellanger Schnitt, der auch im Sitzen den Rücken bedeckt
- Winddicht
- Personalisierbar
Schwächen
- Keine Angabe zur Wassersäule in Millimetern
- Kein Gewicht angegeben
- Keine Belüftungsreißverschlüsse
- Das Netzfutter reicht bei Kälte nicht, darunter gehört ein Fleece
- Beschichtung statt Membran
- Keine Angabe zur Atmungsaktivität
- Webart?
- 50 Picks pro Zoll.
- Regen?
- 12 cm in 2 Stunden.
- Taschen?
- Vier.
- Kapuze?
- Im Kragen verstaubar.
Was 50 Picks pro Zoll bedeuten
Picks pro Zoll zählt die Schussfäden auf einer Strecke von 2,54 Zentimetern. Je höher die Zahl, desto dichter das Gewebe.
Für eine Regenjacke ist das aus zwei Gründen wichtig. Erstens hat die Beschichtung weniger Zwischenräume zu überbrücken und hält länger dicht. Zweitens, und das ist hier der eigentliche Punkt, dringt ein Dorn nicht so leicht zwischen die Fäden. Wer durch Brombeeren oder dichtes Unterholz geht, zerreißt eine locker gewebte Jacke innerhalb einer Saison. Solognac nennt die Zahl offen, und das ist eine bessere Auskunft als das Wort robust im Prospekt.
Die Kapuze verschwindet im Kragen
Die Kapuze dieser Jacke lässt sich einrollen und im Kragen verstauen. Das klingt nach einem Detail und ist im Wald keines.
Eine hängende Kapuze fängt Zweige ein, sammelt Regenwasser und rutscht unter dem Rucksackträger nach vorn. Im Kragen verstaut ist sie weg, und der Kragen steht dadurch etwas fester. Wenn es anfängt zu regnen, holt man sie in wenigen Sekunden heraus. Die Alternative, eine abnehmbare Kapuze, hat den Nachteil, dass sie zu Hause im Schrank liegt, wenn man sie braucht.
Die Bewertung im Einzelnen
Technische Daten
Das Netzfutter ist Absicht, keine Sparmaßnahme
Innen sitzt ein Netzfutter, und Solognac schreibt dazu, dass es die Wärmezufuhr verringert. Wer friert, soll ein Fleece darunterziehen.
Das ist die richtige Bauweise für eine Jagdjacke. Auf dem Weg zum Ansitz schwitzt man, am Ansitz steht man still und kühlt aus. Eine fest eingebaute Wattierung ist für den einen Zustand zu warm und für den anderen zu kalt. Ein Netzfutter hält den Stoff vom Körper weg, lässt Luft zirkulieren und überlässt die Wärme der Schicht darunter. Der Preis dafür: Allein getragen ist die Jacke im Winter zu kalt.
Lieferumfang
- Eine Regenjacke Solognac 500
- Ripstop-Polyester mit 50 Picks pro Zoll
- Polyurethanbeschichtung
- Netzfutter innen
- im Kragen verstaubare Kapuze
- zwei Cargotaschen mit Druckknöpfen
- Hasentasche im Rücken
- Innentasche links für den Jagdschein
Nicht enthalten
- Fleecejacke für darunter
- Angabe zur Wassersäule
- Belüftungsreißverschlüsse
- Imprägnierspray
- Regenhose
Stärken und Schwächen
Stärken
- Dichte Webart gegen Dornen
- Reißfestes Ripstop
- Kapuze im Kragen verstaubar
- Zwei Cargotaschen
- Hasentasche im Rücken
- Innentasche für den Jagdschein
- Mittellang
- Winddicht
Schwächen
- Keine Wassersäule genannt
- Kein Gewicht genannt
- Keine Belüftungszips
- Netzfutter allein zu kalt
- Keine Angabe zur Atmungsaktivität
Alternativen



Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Erstens die Schicht darunter. Das Netzfutter wärmt nicht, ein Fleece gehört dazu.
Zweitens die Erwartung an den Regen. Solognac nennt Schauer, keinen Dauerregen.
Drittens die Größe. Wer eine Zwischenschicht plant, rechnet sie beim Anprobieren mit ein.
Häufige Fragen zur Solognac Regenjacke 500
Wie wasserdicht ist die Jacke?
Solognac nennt keine Millimeterangabe, sondern Schauer mit 12 Zentimetern Regen in zwei Stunden, denen die Beschichtung standhält.Was heißt 50 Picks pro Zoll?
50 Schussfäden auf 2,54 Zentimeter. Je dichter das Gewebe, desto schwerer kommt ein Dorn hindurch.Wie viele Taschen hat sie?
Vier: zwei Cargotaschen mit je zwei Druckknöpfen, eine Hasentasche im Rücken und eine Innentasche links.Lässt sich die Kapuze verstauen?
Ja, sie wird eingerollt und verschwindet im Kragen.Wärmt die Jacke?
Nein. Das Netzfutter verringert die Wärmezufuhr, bei Kälte gehört ein Fleece darunter.Ist sie winddicht?
Ja.Wie lang ist sie?
Mittellang, sie bedeckt auch im Sitzen noch den Rücken.Lohnt sich die Solognac Regenjacke 500?
Dichte Webart, reißfestes Ripstop und vier durchdachte Taschen: Für den Weg durchs Unterholz ist diese Jacke deutlich haltbarer als die 100er.
Wassersäule, Gewicht und Atmungsaktivität bleibt Solognac schuldig, und ohne Fleece darunter wird es im Winter kalt. Wer Zahlen will, nimmt eine Quechua-Membranjacke.
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Dazu passen die Solognac Regenjacke 100, die Quechua MH100 und die Quechua NH550. Dazu der Regenjacken Vergleich, der Outdoorjacken Vergleich und die Wanderjacken.

